Friedrichshain

Der Ortsteil hat seinen Namen vom Volkspark Friedrichshain im Norden und erstreckt sich nach S√ľden bis zum Spreeufer. Friedrichshain mit seiner unmittelbaren N√§he zur Mitte Berlins ist neben dem Prenzlauer Berg mit Sicherheit einer der prosperierendsten Stadtteile der deutschen Hauptstadt.

Friedrichshain verf√ľgt √ľber ein exzellentes √∂ffentliches Verkehrsnetz aus U- und S-Bahnen. So ist der Bezirk √ľber die Linie U5 mit den √∂stlichen Au√üenbezirken und dem Alexanderplatz verbunden. Ein Ausbau bis ins Regierungsviertel zum neuen Berliner Hauptbahnhof soll bis zum Jahr 2015 erfolgen. 2007 hat der Senat die BVG beauftragt, die Linie zwischen dem Alexanderplatz und dem Pariser Platz (U55) zu planen. Der Baubeginn war 2010.

In Friedrichshain befindet sich einer der gro√üen Berliner Fernbahnh√∂fe ‚Äď der Ostbahnhof. Der ebenfalls in Friedrichshain gelegene S-Bahnhof Ostkreuz ist mit etwa 100.000 Nutzern t√§glich einer der gr√∂√üten Umsteigebahnh√∂fe Deutschlands. Der Bahnhof Ostkreuz wird aktuell aufw√§ndig umgebaut und an das Regionalbahnnetz angeschlossen.

Hauptstra√üenverbindung ist die in Ost-West-Richtung verlaufende Frankfurter Allee. Hier√ľber ist die Mitte Berlins in wenigen Minuten mit dem Auto zu erreichen. Diese im 2. Weltkrieg fast vollst√§ndig in ihrem Bestand zerst√∂rte Stra√üe wurde nach dem Krieg im so genannten ‚ÄěZuckerb√§ckerstil‚Äú wieder aufgebaut. Die Bauten der Karl-Marx-Allee stehen heute unter Denkmalschutz und wurden in den 2000er Jahren aufwendig saniert.

Die Frankfurter Allee teilt mehr oder minder Friedrichshain in zwei gro√üe Einzelgebiete. Den ‚ÄěSimon-Dach-Kiez‚Äú im S√ľden dieses Boulevards und das Samariterviertel im Norden.

Während sich die Gegend rund um die Simon-Dach-Straße Ende der 1990er Jahre zum Kneipenviertel entwickelte, das eher ein junges Publikum aus der ganzen Stadt anzieht, ist das im Norden der Frankfurter Allee liegende Samariterviertel wesentlich ruhiger und beschaulicher.